Zu Beginn stellte sich Vera Held vor und schilderte, wie ihr Alltag als Regionalkorrespondentin aussieht: Recherchieren, Drehen, Schneiden, Texten – oft für mehrere Ausspielwege gleichzeitig. Ob Fernsehbeitrag, Radiostück, Online-Artikel oder Social-Media-Story: Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie abwechslungsreich und dynamisch dieser Beruf ist. Anschließend zeigte sie einen eigenen Beitrag und erklärte, wie eine journalistische Geschichte entsteht – von der ersten Meldung bis zur Veröffentlichung.
In einer interaktiven Übung schätzten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Mediennutzung ein. Im weiteren Verlauf ging es darum, wie man seriöse Nachrichten erkennt und Fake-News entlarvt. Vera Held zeigte praxisnah, welche Kriterien verlässliche Berichterstattung auszeichnen und weshalb sorgfältige Recherche so wichtig ist.
Besonderes Interesse weckte das umfangreiche Equipment, das die Journalistin mitgebracht hatte: Mikrofone, Stative, Kamera und ihr sogenannter ‚Ohrwurm‘. Die Jugendlichen konnten die Geräte aus nächster Nähe erleben und erfuhren, welche Aufgaben die einzelnen Teile bei einem Dreh erfüllen.
Zum Höhepunkt des Workshops wurde jede Klasse in mehrere Gruppen eingeteilt. Die Schülerinnen und Schüler durften selbst in verschiedene Rollen schlüpfen – von Kamera über Moderation bis hin zur Tontechnik oder dem Chef vom Dienst. Gemeinsam probierten sie eine Live-Schalte aus – ganz wie beim BR.
Der Besuch war für alle Beteiligten ein wertvoller Beitrag zur Medienbildung: informativ, abwechslungsreich und nah an der Praxis. Der Workshop bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur spannende Einblicke in die Arbeit des Bayerischen Rundfunks, sondern stärkte auch ihre Kompetenz im Umgang mit Medien und Nachrichten.
